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Relativ einfacher Einstieg

Foto: Zeljko Jakobovac
Prälat Gebert setzt sich im Interview für eine diakonische Kirchenentwicklung ein.

Relativ einfacher Einstieg

Von: Zeljko Jakobovac | 28. Dezember 2017
Franz Josef Gebert ist seit 100 Tagen Weihbischof im Bistum Trier. Was ihn im neuen Amt und weiterhin als Vorsitzender des Caritasverbands für die Diözese beschäftigt, sagt er im Gespräch mit „Paulinus“-Redakteur Zeljko Jakobovac.

Was hat Ihnen geholfen, gut ins neue Amt zu starten?
Zuerst einmal gibt es die gut eingespielten Strukturen des Bistums für die Weihbischöfe. Da kann man zunächst einmal getrost einsteigen und an einer guten Arbeitsweise anknüpfen. Da ich seit 1981 in unterschiedlichen Funktionen in Trier tätig bin, gibt es zudem viele Bereiche und Gremien, die mir nicht neu sind. Insofern habe ich das als relativ einfachen Einstieg in meine neue Aufgabe empfunden.
Was ist die größte Umstellung?
Ich bin zurzeit dabei, meine Präsenz und meine konkreten Aufgaben als Vorsitzender des Caritasverbands deutlich zurückzufahren. Vieles, was ich jetzt als Weihbischof konkret mache, ist nicht neu, neu ist aber meine Rolle im Bistum. Und nach 17 Jahren bei der Caritas muss mich noch einmal intensiver in die territoriale Seelsorge des Bistums einarbeiten. Schließlich wird das, was ich jetzt als Weihbischof sage, anders wahrgenommen als das vorher der Fall war.
Wie sehen Sie die Caritas im Hinblick auf die Synodenumsetzung?
Das ist ein Thema, das uns in nächster Zeit noch sehr beschäftigen wird. Es gibt die deutliche Markierung der Bistumssynode für eine diakonische Kirchenentwicklung. Leider hat dieser Aspekt in unserer Alltagsseelsorge im territorialen Bereich bisher oft nicht den Platz, den er eigentlich haben müsste – ohne, dass man jemandem einen Vorwurf machen kann. Dabei sind Verkündigung, Liturgie und Diakonie die drei großen Grunddimensionen der Kirche, die zusammengehören!

Das komplette Interview (unter anderem mit einem Ansatz zur besseren Einbindung der Caritas in die Pfarreien der Zukunft) gibt es in der "Paulinus"-Doppelausgabe vom 24. und 31. Dezember.

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